Aktuelles

     Buchvernissage «Irina und die Mondfrau»

    Das Bilderbuch erscheint im Werd-Verlag, Gwatt. Bilder und Text: Cornelia Kaufmann.

    Vernissage am 25.10.2019, 16:30 Uhr in der Jugendbibliothek Olten und im Foyer des Stadthauses Olten. Kurze Lesung aus dem Buch und Signieren des Buches.

     

    Ausstellung Galerie Artesol, Solothurn
    Neue Bilder und Buchvernissage des Kinderbuches «Irina und die Mondfrau»: Buchverkauf und Ausstellung der Bilder aus dem Buch.

    23.11–14.12.2019
    Mittwoch, Donnerstag und Freitag jeweils von 14:30 bis 17:30 Uhr.
    Samstag von 11 Uhr bis 16 oder 17 Uhr.

    Vernissage: 23.11. um 17 Uhr.
    Apéro: 30.11., 11–17 Uhr, ab ca. 14 Uhr in Anwesenheit der Künstlerin (Lesung aus dem neuen Buch ab ca. 15 Uhr)
    Apéro: 7.12., 11–17 Uhr, ab ca. 14 Uhr in Anwesenheit der Künstlerin
    Finissage: 14.12., 11–17 Uhr

    Lebenslauf

    Herbst 2019 Herausgabe des Buchs «Irina und die Mondfrau», Werd-Verlag, Gwatt bei Thun, Buchvernissage in der Jugendbiblikothek Olten, Ausstellung in der Galerie «Artesol» in Solothurn.

    2018 Ausstellung in der Keller Galerie, Zürich.

    2015 Ausstellung in der Galerie Jedlitschka, Zürich.

    2013 Ausstellung in der Galerie Frankengasse, Zürich.

    2010 Buchvernissage und Ausstellung in der Galerie Dosch, Zürich.

    2010 Gibt des Buch Wybli und die Zauberpinsel heraus. (Medu Verlag, Dreieich, Deutschland).

    2010 Zieht mit der Familie nach Olten.

    Seit 2009 Leitet Kurse bei Zumstein in Zürich, auch für Kinder und Jugendliche.

    2006 Gruppenausstelllung in Baden, Galerie Anexis, Alt-Bundesrätin Ruth Dreifuss eröffnet Show.

    1999 Stellt im Wettinger Gluri-Suter-Huus aus, rezensiert in der AZ. Interview im Radio DRS 1.

    1996 Geburt von Sohn Joël, Tod des Vaters von Cormelia.

    1993 Heiratet in Wettingen Peter Frey.

    1992-96 Doziert am Grundjahr der Fachklasse für Modegestaltung, HGKZ.

    1990-1993 Lehrerin an der Kantonsschule Riesbach, Zürich.

    1989 Veröffentlicht die Kunstmappe «Das Schloss von Franz Kafka» beim Ueli Bär Verlag, Zürich.

    1987-88 Weiterbildung an der Royal-Academy, London. Ist an der Summerexhibition vertreten.

    1986-2010 Regelmässig Ausstellungen in Zürich: Galerie Anita Dosch, Kunstsalon Wolfsberg, rezensiert im Tages-Anzeiger und in der NZZ.

    1984-2010 Doziert an der Zürcher Hochschule der Künste, früher HGKZ, im Bereich Weiterbildung.

    1983 Reist alleine, alles skizzierend, durch Irland.

    1983 Assistent an der Zeichenlehrerfachklasse.

    1983 Erwirbt das Diplom für das Höhere Lehramt im Zeichnen.

    1979-83 Absolviert die Zeichenlehrerausbildung an der Kunstgewerbeschule der Stadt Zürich. Wichtigste Dozenten: Heinz Dieffenbacher, Rudolf Frauenfelder, Viktor Herrmann, Felix Kohn und Erich Sahli.

    1972-78 Besucht die Kantonsschule Wiedikon, Zürich.

    1959 In Zürich geboren. Wächst zusammen mit ihrer drei Jahre älteren Schwester in Thalwil auf.

    Texte

    Erzählt sie von ihrer Malerei, von ihren Bildern und Büchern, so spürt man auf Anhieb die leidenschaftliche Künstlerin heraus, die malt , weil sie malen und zeichnen muss, die ihrer Kunst, dem kreativen Schaffen ganz verfallen ist.  Man taucht ein in eine Malerei, die jeden auf Anhieb packt. Da tut sich eine Welt auf voller Poesie, voller surrealer Formulierungen, Menschen, Frauen mit wilden Haaren, das Gesicht nur ein Hauch von einer Andeutung, der Körper besetzt die dahinterliegende Landschaft. Man ist gepackt von  diesen eigenwilligen Figuren, die nichts Bedrohliches an sich haben, aber doch in mystischen , unwirklichen Welten leben. Geheimnisvoll abgehoben, umfangen in einem magischen Kreis von surrealen Befindlichkeiten. So als möchte man sagen, ich bin und bin doch nicht, ich lebe als Teil dieser wundersamen Natur, mit den Bäumen und Pflanzen in den Wiesen, und hinter mir als ein kleiner Rettungsanker ein Haus mit hell erleuchteten Fenstern. Vielleicht ein Ort, den man aufsuchen möchte, um einen Teil dieser geheimnisvollen Welt, die auch einen Hauch von Tragik ,von Trauer und Melancholie in sich trägt,  zu verarbeiten. Und doch kommt man von diesen Bildern nicht mehr los, die einen tief unter die Haut gehen. Fesselnd ist die zärtliche Poesie , die in den Figuren wohnt, in der dargestellten Natur, im Licht und Dunkel, in den dahinziehenden Wolken am unendlichen Himmel.

    Immer bewegt man sich in fassbaren Zusammenhängen, aber gleichzeitig auch in unfassbaren, und beides miteinander zur vereinen ist nicht möglich,  man möchte dies auch nicht anstreben. Die mystische Welt mit ihren symbolträchtigen Andeutungen ist ebenso faszinierend, wenn nicht noch tiefgreifender als das, was uns im Leben reell begegnet. Cornelia Kaufmann liebt  die Natur, natürliche Abläufe, Blumen und Früchte, die Farbakzente setzen, aber auch Menschen, Gesichter , die in den Bildräumen auftauchen und Geschichten erzählen –  über das Leben, über unsere Träume und Sehnsüchte, über all das, was uns bedrängt, uns liebt und  fesselt und doch auch unfrei macht, weil wir wissen, dass wir immer Teil des Ganzen sind.

    Das Dunkle spielt mit dem Licht, wird oft zu einer stillen Erkenntnis des Einsamen, der Sehnsucht nach Berührung, nach Kommunikation. Unglaublich ist die zeichnerische Begabung dieser Künstlerin, die nichts ausformuliert,  die verfremdet, manchmal nur markante Zeichen setzt, mit Farben intensiv spielt, Schatten wachsen lässt, ein überraschendes Licht zum Blickfang macht und doch keine Antworten gibt. 

    Man erlebt surreale Welten, die aber einen fesselnden Bogen zu unserer Realität spannen und  zugleich unsere eigene Fantasie beflügeln.

    Der Künstlerin gelingt es mit ihrer Malerei, mit ihren Figuren und Zeichen, mit ihren mystischen Stimmungen, mit ihren symbolträchtigen Formulierungen uns ein Stück unwirkliche Welt zur Wirklichkeit werden zu  lassen. Ein Vorgang voller Schönheit, weil man diese leuchtenden Farben geniesst, das Harmonische und das Melancholische, das Fremde  und das Vertraute.

    Cornelia Kaufmann ist eine Malerin, die in sich einmalig und ungemein eigenständig ist. Ihr neues Buch, zu dem sie auch den Text geschrieben hat, kommt im Herbst heraus. Es sind dies Kinderbücher , aber zugleich  auch sprechen sie uns Erwachsen an, denn die Träume, die einen in der Kindheit und auch im späteren Leben gefangen genommen haben, die träumt man nie ganz aus. Und das ist gut so, irgendwie auch tröstlich zu wissen, denn nicht alles im Leben muss erklärbar sein, vieles darf auch Geheimnis bleiben, darf sich in der Welt der Mystik und der Märchen  verlieren, um uns bewusst werden zu lassen, dass es Dinge gibt in unserem Leben, die keiner Antwort bedürfen. Es ist dies eine Künstlerin, die uns mit ihrer Malerei, mit ihren Büchern verzaubert.

    ~Madeleine Schüpfer, Kunsthistorikerin und Autorin, Olten 2019

     

     

    Im Gegenteil – scheinbar im Gegenteil – breiten sich in fast allen ihren Bildern Frieden, Stille, Harmonie, ein Lächeln aus – jedenfalls auf den ersten Blick.

    Die Künstlerin braucht wenig Mittel, um solche Idyllen hinzuzaubern: einen Himmel, einen Tannenwald, ein paar kugelförmige Baumkronen, Teich, See, Wasserfall, Küste, ein allein stehendes Häuschen mit einem einzigen erhellten Fenster, Katze, Hund, wenige zum Typus neigende Menschenfiguren, darunter ein Kind mit staunenden Augen, die auch den Erwachsenen auf den Bildern eigen sein können. Sie blicken nicht dich, den Betrachter, an, sondern sie blicken in ein meist nicht näher bestimmbares Irgendwo.

    Dieses Inventar von Natur, Mensch und Tier wird in den Bildern je anders kombiniert, wie Versatzstücke, ohne dass sie je zu klapprigen Schemata geraten würden. Dem Betrachter kommt es zuweilen so vor, als schaue er auf eine Bühne, in die Kulissen, als wohne er dem Ausschnitt eines Theaterstücks, vielleicht eines Märchens bei.

    Ich erwähnte es schon, Cornelia Kaufmann braucht wenige Mittel, wenige Motive, um eine Wirklichkeit hinzuzaubern, die uns geläufig und doch eigenartig-verwunschen erscheint.

    Vielleicht, meine Damen und Herren, könnte man alle Bilder von Cornelia Kaufmann unter das Stichwort „Sehnsucht“ stellen. Wir alle sehnen uns nach Stille, Frieden, Harmonie oder nach etwas Höherem. Die Künstlerin vermag diese Sehnsucht in ihren gemalten Idyllen in hohem Grad zu stillen. Aber so ohne weiteres sind dennoch Harmonie und Frieden auch bei ihr nicht zu haben. Da ist immer etwas, das aufmerken, das die die Rechnung nicht ganz aufgehen lässt; anders gesagt, wir sind mit gestörten Idyllen konfrontiert. Und das ist gut so, denn völlige Ruhe gibt es nur im Tod. Diese Ruhe aber ist ewig, man kann sie nicht erfahren und nicht geniessen. Cornelia Kaufmanns Bilder sind auf der Seite des Lebens.

    ~ Ausschnitt aus der Rede von Kunstkritiker Dr. Fritz Billeter anlässlich der Ausstellung in der Jedlitschka Gallery

     

     

    Galerie

    Bücher

    Wybli und die Zauberpinsel

    Wenn sich Wyblis Zauberpinsel in Bewegung setzen, werden märchenhafte Welten offenbar. Denn Wyblis Pinsel sind von besonderer Art…

    Als sein Freund Gregor eines Tages aus seinem Kinderzimmer verschwindet, begibt sich Pablo gemeinsam mit dem weissen Wolf auf die Suche nach dem geliebten Käfer. Ins Land der Bäume geht die Reise, die so manches Abenteuer für sie bereithält Sie treffen auf Flammenmenschen, die von bösen Augengeistern erzählen und finden Zaubertöpfe, die Geheimnisvolles in sich bergen und Pablo seinem Gregor immer näher bringen.

    Wird er ihn am Ende wirklich wiederfinden?

    Wybli und die Zauberpinsel ist ein Märchen für Jung und Alt, ein Märchen über Freundschaft und Akzeptanz, über Anderssein und den Mut, über sich selbst hinauszuwachsen. Doch fantastisch sind nicht allein die Abenteuer, die Pablo und seine Freunde erleben, sondern auch die liebevollen und farbenprächtigen Zeichnungen und Gemälde, die den Leser begleiten und Fantasie und Figuren zum Leben erwecken.

    Erschienen 2010 im MEDU Verlag, Dreieich bei Frankfurt.

     

    Irina und die Mondfrau

    Irina, ein kleines, starkes Mädchen mit grosser Empfindsamkeit, lebt alleine mit ihrem Vater, der nie Zeit für sie hat. Die Mutter hat die Familie vor Jahren verlassen. Irina übernachtet im Freien bei den Schafen. Eines Nachts erscheint ihr die Mondfrau. Am nächsten Tag macht sie sich, vor Sehnsucht nach etwas Unbestimmtem getrieben, auf die Suche. Auf ihrer Reise begegnet Irina vielen Tieren, erlebt wundersame Geschehnisse und muss gefährliche Prüfungen bestehen. Durch ihre Verbundenheit zur Natur ist sie nicht alleine und erhält Hilfe. Schliesslich findet Irina ihre Mutter wieder. Zusammen kehren sie zurück nach Hause und Irina erlebt die Geborgenheit, die sie sich so fest gewünscht hat. Cornelia Kaufmann erzählt Irinas Geschichte in märchenhaft intensiven Bildern.

    Erschienen 2019 im Werd Verlag, ca. 64 Seiten. CHF 29.– / EUR 25.–
    Das Buch ist auch bei CK direkt bestellbar.

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